Archiv der Kategorie: Produkttests

Hier finden Sie Produkt- oder Softwaretestberichte aus verschiedenen Bereichen.

Vergleich Rebuy vs Momox vs Amazon trade-in

Ich bin gerade dabei mein Arbeitszimmer etwas zu entrümpeln und habe über die Jahre natürlich einiges an Büchern, DVD’s und CD’s angesammelt. Nachdem in letzter Zeit immer recht viel TV Werbung zu diversen Diensten läuft, die solche Dinge für gutes Geld ankaufen wollen, habe ich das mal als Alternative zu ebay getestet.

image In meinen Test einbezogen habe ich die drei großen Rebuy, Momox und Amazon trade-In. Ich habe mir jeweils die iphone Apps dieser anbieter installiert (bei Amazon ist die Funktionalität bereits in die reguläre App eingebaut). Bei allen drei Anbieten kommt man recht schnell voran und kann die Barcodes der Artikel einlesen und bekommt dann einen Preis vorgeschlagen den man annehmen kann oder nicht. Bei Amazon war dies mit recht vielen Klicks verbunden (nicht spezialisierte App – siehe Abbildung links). Die Apps der anderen beiden sind recht einfach aufgebaut und erlauben das schnelle Erfassen der Gegenstände.

Die Angebotenen Preise sind dabei recht unterschiedlich. Ich hatte Preisunterschiede von bis zu 300% – leider waren diese nicht konsistent bei einem oder dem anderen Anbieter. Ich habe mich also am Schluss entschieden eine kleine Tabelle aufzusetzen und den jeweils besten Preis zu nehmen.

Bei der Rücksendung bieten alle Anbieter eine kostenlose Option an – bei Momox muss man hier einen Mindestwert von 10 € erreicht haben (was nicht so schwer ist ;-)). Amazon und ReBuy bieten die Möglichkeit via DHL zurück zu senden, bei Momox muss man zu einen Hermes Shop laufen. Sobald die Rückerstattungen da sind werde ich hier ein kleines Update schreiben und berichten wie diese gelaufen sind. Vorweg kann man schon sagen, dass man bei Amazon nur Gutscheine bekommt.

Links zu den drei getesteten Anbietern (Promo Link mit kick back für mich – nicht klicken wenn ihr das nicht wollt):

Update: Zwischenzeitlich sind alle Gutschriften angekommen. Die Laufzeit der Gutschriften war ebenfalls bei allen Anbieten recht vergleichbar. Einzig reBuy hatte zu einem Artikel eine abweichende Qualitätseinschätzung zu meiner Auswahl und daher wenige Cent weniger bezahlt als ursprünglich gedacht.

Fazit: Es gibt keinen Anbieter bei dem ich druchweg den besten oder einer der besten Preise bekommen habe. Will man also über eines der Portale verkaufen, so bleibt nur der mühsame weg des vergleichens (hoffentlich gibt es hier bald Meta-Vergleiche). Die Abwicklung ist bei allen recht einfach und in der Regel auch sehr schnell durchzuführen. Die Gutschrift erfolgt ebenfalls bei allen zeitnah. Bleibt die Frage ob es nun besser für einen ist die Artikel über eine solche Platform zu verkaufen oder diese auf einer Versteigerungsplatform einzustellen. Diese Frage kann ich nur subjektiv beantworten (habe ja nicht die gleichen Artikel noch mal um sie als Vergleich zu versteigern) – ich würde aber dazu tendieren zu behaupten, dass der Mögliche Verkaufspreis auf einer Versteigerungsplatform höher ausfallen würde.

Surface Pro Erfahrungen

Da mir meine regulären Notebooks für Reisen langsam etwas zu groß wurden, habe ich schon länger ein Auge auf den Tablet Markt geworfen. Um weiterhin die bereits gewohnten Anwendungen und Tools einsetzen zu können, war es mir wichtig, dass das Tablet mit einem vollwertigen Windows bestückt ist (nicht RT). Der in diesem Segment vorhandene Markt ließ unter Berücksichtigung der Hardware und dessen Preis fast nur ein Surface Pro als valide Option zu. Ich habe mir also ein nur kurz gebrauchtes Modell zu einem vernünftigen Preis in einer online Auktion geschossen und damit erste Erfahrungen gesammelt.

Hardware

Der erste Eindruck der Hardware ist super. Sehr kompakt und gleichzeitig ausreichend Leistungsstark. Auch die Haptik des ganzen Gerätes ist sehr gut und gibt einem das Gefühl ein hochwertiges Gerät in Händen zu halten. Nach kurzem findet man auch geniale Details wie z. B. der USB Anschluss direkt am Netzteil (geniale Idee!) Die Start- und Neustartgeschwindigkeit ist beeindruckend und sogar besser als die meines deutlich leistungsstärkeren großen Computers (ebenfalls mit SSD’s…). Das einzig negative was ich finden konnte war quasi ein Zubehör Teil, die Tastatur. Ich habe mich für die teure Variante mit richtigen Tasten entschieden. Das Tastenfeld selbst funktioniert hier auch erstaunlich gut. Das Touchpad lässt allerdings sehr zu wünschen übrig. Die Möglichkeit genau zu navigieren und verlässlich rechts Klicks auszuführen ist nur mit viel Geduld gegeben.

Software

Vorweg, ich bin enttäuscht was Microsoft hier mit Windows 8 (auch 8.1) geliefert hat. Das Betriebssystem, der Webbrowser (IE) und die Office Programme sind in meinen Augen nur sehr eingeschränkt Touch fähig und im Vergleich zu z. B. einem Ipad fühlt man sich wie in der Touch-Steinzeit. Man sieht zwar, dass die Hardware oft die Touch-bewegung erkennt – die Geste wird aber oft nicht erkannt. Auch sind die Gesten einem normalen Endanwender nur schwer nahe zu bringen. Meine Freundin hat auf Anhieb ihr Ipad verstanden – mit meinem Surface und insbesondere mit der Kachel-Oberfläche ist sie auch nach mehreren Erklärungsversuchen noch nicht warm geworden. (Von intuitiver Bedienung will ich mal gar nicht reden…). Auch ich erwische mich regelmäßig dabei wie ich über das Gerät fluche und brauche oft drei oder vier Versuche um eine bestimmt Funktion aufzurufen – z. T. wird einem hier das Leben auch von vermeintlichen Assistenten schwer gemacht, die den Bildschirminhalt überlagern und den Blick auf die eigentliche Funktion versperren. Ich schaffe es auch bis heute nicht zuverlässig eine Windows App mit der Wischbewegung von oben nach Unten zu schließen. Es fehlen auch so nützliche Funktionen wie z. B. das automatische Ein- und Ausblenden der virtuellen Tastatur wenn man im Webbrowser auf ein Textfeld oder in die URL-Leiste klickt. Einziger Lichtblick auf der Softwareseite war für mich Office OneNote und die durch die Touch-Oberfläche gegebene Möglichkeit der Arbeit mit einem digitalen Stift.

Fazit

Das Hardware-Konzept des Surface Pro konnte mich auf Anhieb überzeugen. Die Software wirkt eher wie eine Alpha Version und ist m. E. noch weit von dem entfernt was man bei alternativen Produkten erhalten kann.

McAfee Total Protection Anti-Spam Funktion

Da Microsoft Security Essentials in letzter Zeit mit seiner Erkennungsrate immer mehr zu wünschen übrig gelassen hat, bin ich vor einigen Tagen auf McAfee Total Protection umgestiegen. Schon kurz nach der Installation wollte McAfee mehr Aufmerksamkeit von mir und hat ständig behauptet, dass mein Computer einer Bedrohung ausgesetzt ist “Your computer is at risk”. Die Meldung wollte auch nach mehreren Updates und reboots einfach nicht weg gehen. In einer Remote-Session hat der McAfee Support dann einfach die aktuelle Version deinstalliert und erneut installiert… suuuper fix…

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Heute habe ich nun festgestellt, dass sich der SPAM-Filter der Software auch aktiviert hat und dass dieser auch schon angefangen hat HAM zu produzieren. Beim Versuch diesen zu konfiguieren ist mir nachfolgende Einstellung aufgefallen:

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Per default schickt dieser Filter doch tatsächlich alle SPAM-Mails vollständig zu McAfee!!! Die Option dafür ist in den Untiefen der Einstellungen verborgen und bei der Installation gibts dazu auch keine Option (die mir aufgefallen wäre). Versucht heute eigentlich jeder seine Nutzer auszuspionieren?

Plagiate der eigenen Webseite aufspüren

Nachdem ich in letzter Zeit immer öfter, mehr oder weniger per Zufall, über vollständige Kopien einzelner meiner Beiträge gestolpert bin habe ich mich nun etwas tiefer mit dem Thema beschäftigt.

Vorweg, ich und das trifft vermutlich auf viele andere Autoren ebenfalls zu, habe absolut nichts dagegen, wenn jemand auf seiner Webseite einen kurzen Teaser zu einem Beitrag verfasst und dann auf den eigentlichen Artikel verlinkt. Im Gegenteil, das Internet und die Bewertung von Artikeln in den Suchtreffern von Suchmaschinen hängen u. a. von genau solchen Verlinkungen ab und sind daher jederzeit willkommen.

Leider gibt es jedoch auch Mitmenschen die aus Unwissenheit oder aber aus Vorsatz ganze Artikel via Copy & Paste auf Ihre Seite kopieren und z. T. sogar ohne Referenz zum Ursprungsartikel als eigenes Werk ausgeben. Dieses Verhalten hat leider einige Nachteile, insbesondere für den Autor der den Beitrag mit viel Arbeit erstellt hat:

1. Suchmaschinen haben für doppelte Webseiten (double content) kein Verständnis und können natürlich auch nicht entscheiden wer der legitime Autor des Inhalts ist. Daher werden in der Regel alle Seiten bei der Anzeige der Suchergebnisse  bestraft.

2. Viele Webseiten finanzieren die Kosten für das Hosting und z. B. der getesteten Soft- und Hardware durch Werbebanner auf der Webseite. Werden diese seltener angezeigt bzw. angeklickt, fließt (noch) weniger Geld und der Autor muss noch mehr aus eigener Tasche zahlen.

Die ganzen moralischen und rechtlichen Aspekte lasse ich jetzt mal aussen vor…

Um entsprechende Plagiate meiner Webseite finden zu können habe ich mir einige Dienste die es dazu gibt angesehen und habe mich nach einigen Testläufen dazu entschlossen bei PlagSpotter alle meine Artikel (227) für etwas mehr als 10 € prüfen zu lassen. Das Ergebnis sieht dabei absolut nicht gut aus. Für einen großen Teil der Seiten wurden Plagiate im roten Bereich (mehr als 50% des Inhalts) entdeckt:

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Schaut man jedoch in die Detailansicht, so wird das ganze wieder relativiert:

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… ich kann gut damit leben, dass mein Slogan (ist ein Zitat) auf mehreren Seiten vorkommt und ich kann auch gut damit leben, dass andere WordPress verwenden und daher die entsprechenden Textbausteine wie “Dieser Beitrag wurde unter abgelegt und mit verschlagwortet” verwenden. Wie der Scanner hier auf einen content match von 45% kommt ist mir nicht wirklich klar. Zudem scheint es Probleme mit der Darstellung von Umlauten zu geben (wohl noch nie was von Unicode gehört…):

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Da WordPress ein sehr verbreitetes Blogsystem ist, hätte ich auch erwartet, dass der Scanner hier etwas differenzierter vorgeht und z. B. den Inhaltsbereich eines Beitrages von den Kommentaren unterscheiden kann. Bei tatsächlichen Duplikaten habe ich nämlich in einem mir bekannten Beispiel nur eine Trefferquote von unter 10% – die Seite kopiert jedoch tatsächlich meinen ganzen Artikel, allerdings ohne die unzähligen Kommentare darunter…

Alles in allem hat mich das Tool leider nicht überzeugen können. Werde wohl weiterhin von Hand das Web und meine Logs nach Plagiaten durchsuchen müssen. Schade.

Nützliche App um Kundenkarten zu verwalten

Obwohl mir die Datenschutzrechtlichen Probleme vieler Kundenkarten nicht unbekannt sind, muss ich zugeben, dass ich zwischenzeitlich einige davon angesammelt habe um bei wirklich guten Angeboten entsprechend provitieren zu können. Da ich zu dem Teil der Erdbevölkerung gehöre, die nur ganz selten mit einer Handtasche herumlaufen, fehlt jedoch der Platz um immer alle Karten bei mir haben zu können. Wie es so ist, hat man damit immer gerade die Karte mit der man noch mal einen extra Bonus bekommen könnte nicht dabei… Damit ist bei mir jetzt Schluss! Ich habe eine iPhone App gefunden welche es mir ermöglicht alle meine Karten einzulesen und dann mein Handy als Kundenkarte zu verwenden! Die App hört auf den Namen Stocard und ist sogar kostenlos:

Stocard

Um eine Karte in die Liste aufzunehmen wählt man einfach aus einer von sehr vielen Vorlagen eine aus und scannt den Barcode auf der Karte ab:

Stocard_Barcode

Im Geschäft muss man diese dann nur noch auswählen und den von der App generierten Barcode einscannen lassen:

Stocard_Testkarte

Wie man an meiner Test-Kundenkarte sehen kann, kann man auch Karten anlegen, für die noch kein Template vorhanden ist…