Verfasst von johannes am 6. July 2009 | Veröffentlicht in
Security,
UNIX / LINUX |
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Seit kurzem steht Backtrack 4 in einer Pre Final Version zur Verfügung. Anlass genug die Installation auf einem USB Stick auszutesten. Das Vorgehen hat sich dabei trotz der Änderung der Basis nicht stark geändert. Um meinen USB Stick zu erstellen habe ich ein Backtrack 4 in eine VM gebootet (bei VMWare werden die USB Sticks durchgereicht).
Vorweg: Backtrack ist kein LiveLinux für Anfänger! Die Software bietet sehr viele Möglichkeiten Systeme und Netze auf Ihre Sicherheit zu prüfen – man sollte allerdings sehr genau wissen was man tut. Ich habe daher in meinem HowTo darauf verzichtet z. B. zu erklären wie man mit vi umgeht – wer daran scheitert sollt besser die Finger von BackTrack lassen
Anzeigen der vorhandenen Datenträger im System
fdisk -l

Aufruf des Diskmanagers
fdisk /dev/sdb
Löschen der vorhandenen Partitionstabelle und erstellen einer leeren (o)



Formatieren der ersten Partition mit vfat
mkfs.vfat -F 32 -n BT4 /dev/sdb1
Formatieren der zweiten Partition mit ext3
mkfs.ext3 -L casper-rw /dev/sdb2

Erstellen des Mountpoints und mounten der ersten Partition
mkdir /mnt/sdb1
mount /dev/sdb1 /mnt/sdb1
Kopieren der BT4 Daten vom CD auf die soeben gemountete Partition
rsync -avh /media/cdrom/ /mnt/sdb1

Info: Der Slash hinter cdrom ist wichtig. Sonst erhält man eine Fehlermeldung:
rsync: symlink "/mnt/sdb1/cdrom" -> "cdrom0" failed: Operation not permitted (1)"
Installieren des Bootloaders Grub
grub-install --no-floppy --root-directory=/mnt/sdb1 /dev/sdb

Bootmenü anpassen
vi /mnt/sdb1/boot/grub/menu.list
Den default Booteintrag auf 5 ändern (zudem würde ich das splashimage raus löschen – sonst erkennt man die ausgewählten Einträge im Bootmenü nur schwer…):

Im 5. Eintrag den Rechtschreibfehler in der Überschrift fixen und vga=0×317 in der kernel Zeile hinzufügen:

Nun muß der USB Stick nur noch geunmountet werden:
umount /dev/sdb1
… und fertig.