Schlagwort-Archive: ESX

iSCSI SAN für ESXi auf Basis von open-e – Teil 5

Das Verbinden eines ESX(i) 4 Servers mit dem iSCSI SAN ist recht einfach über den vSphere Client machbar.

Netzwerkadapter einrichten

Im vSphere Client wechselt man zuerst auf den Reiter „Configuration“ und wählt dann in der Rubrik Hardware „Networking“ aus. Im rechten Teil des Fensters ist nun „Add Networking“ zu wählen.

T5_ABB1

Im nächsten Dialog wählt man als Verbindungstyp „VMkernel“.

T5_ABB2

Als nächstes steht die Auswahl der Netzwerkkarte für das SAN aus. Es ist zu empfehlen mindestens eine dedizierte NIC dafür bereit zu stellen.

T5_ABB3

Nun kann man noch den Namen für das virtuelle Switch vergeben – alle anderen Optionen sollte man hier nicht auswählen.

T5_ABB4

Selbstverständlich braucht der Adapter auch eine IP – diese gibt man in der folgenden Maske zusammen mit der Subnet Mak ein.

T4_ABB5

… kurz die Zusammenfassung prüfen und das neue Netzwerk mit einem Klick auf „Finish“ anlegen. Das ganze sollte danach so aussehen:

T5_ABB6

Storage Adapter einrichten

Um den Storage Adapter (iSCSI Software Adapter) einzurichten wechseln wir zu dem Menüpunkt „Storage Adapters“ und wählen dort den iSCSI Software Adapter aus.

T5_ABB7

In dem sich öffnenden Fenster sollten zuerst die CHAP Credentials Hinterlegt werden.

T5_ABB8

Nun wechseln wir auf den Reiter „Dynamic Discovery“ und fügen über den „Add“ Button unseren iSCSI Host Server hinzu (IP des open-e Servers an der verbundenen NIC).

T5_ABB9

Nach einem Klick auf „close“ will der ESX einen rescan des host bus adapters (HBA) durchführen. Dies lassen wir ihn selbstverständlich tun.

T5_ABB10

Sollte die Liste der gefunden Devices wie bei mir leer sein, so hat der Dynamic Discovery Prozess nicht funktioniert.

T5_ABB11

Wie das passieren kann weiß ich leider nicht, aber das Umschiffen des Problems ist recht simpel. Man geht dazu erneut in die Properties des iSCSI Software Adapters und wählt dort den Reiter „Static Discovery“. Über einen weiteren Klick auf „Add“ kann man seine Targets von Hand hinzufügen.

T5_ABB12

Nachdem dieser Schritt für alle Targets erledigt wurde, sollten diese in der Liste zu sehen sein:

T5_ABB13

Datastore Anlegen

Zum Schluss müssen die soeben verbundenen LUNs noch als Datastores eingebunden werden. Hierzu wählt man im Menü den Punkt „Storage“ und danach „Add Storage“.

T5_ABB14

Die nächste Auswahl ist dann natürlich „Disk/LUN“.

T5_ABB15

Gefolgt von der Auswahl des gewünschten LUNs

T5_ABB16

Der ESX analysiert nun das neue LUN und stellt fest, dass dieses derzeit leer ist.

T5_ABB17

Im nächsten Schritt darf man seinem Datastore einen Namen verpassen.

T5_ABB18

Den Vorschlag zum block size auf der folgenden Seite sollte man in aller Regel übernehmen (es sei denn man weiß sehr genau was man da tut…)

T5_ABB19

Jetzt sind wir nur noch eine Zusammenfassung von unserem neuen Datastore entfernt.

T5_ABB20

[Update]

iSCSI SAN für ESXi & Hyper-V – Teil 1

iSCSI SAN für ESXi & Hyper-V auf Basis von open-e – Teil 2

iSCSI SAN für ESXi & Hyper-V auf Basis von open-e – Teil 3

iSCSI SAN für Hyper-V (Win2k8R2 core) auf Basis von open-e – Teil 4

iSCSI SAN für ESXi auf Basis von open-e – Teil 5

Multipath I/O (MPIO) mit Windows 2008 R2 Server Core und iSCSI

Failed to open the default message store using the MAPI profile BlackberryManager

Hi,

meine Versuche den Blackberry Enterprise Servers (BES) auf einem ganz normalen Windows 2003 R2 (x86) System zu installieren wurde ich in den letzten Tagen nach dem erforderlichen Reboot und dem Start der Management Console durch die Fehlermeldung:

Failed to open the default message store using the MAPI profile BlackberryManager.

begrüßt. Auch mehrfaches neu installieren und hunderfaches prüfen der lokalen und Exchange Rechte konnten den Server nicht dazu bewegen die Installation zu Ende zu bringen.

Nachdem ich schon fast aufgegeben hatte habe ich gestern den Server ein weiteres mal neu installiert und danach den BES Installiert und oh Wunder, nach dem Reboot ging die Installation weiter! Das einzige, was  bei dieser Installation von den anderen Installationversuchen abweichend war, war die Tatsache, dass ich mich auf den Server nicht via RDP sondern mit Hilfe der VMWare-Konsole verbunden hatte!

Um das ganze gegen zu prüfen habe ich also (jetzt war ich neugierig…) die aktuelle VM gesichert und den SnapShot vor der Installation des BES eingespielt. Die Installation habe ich dann via RDP Verbindung gestartet und siehe da, o. g. Fehlermeldung begrüßte mich nach dem Reboot… Nach einem erneuten zurück setzten der VM und einer Erfolgreichen Installation via Konsole bin ich mir jetzt sicher, dass es an der RDP Sitzung hängt – warum auch immer…

Hyper-V Server auf ESXi umziehen

Wie man hier im Blog vor einiger Zeit schon lesen konnte, war ich einer der Beta-Tester des Hyper-V und habe alle seine Entwicklungsschritte bis hin zur RTM mit gemacht. Leider habe ich es bis heute nicht geschaft das System auf meiner Testlab Maschine vollständig stabil zum laufen zu bekommen. Zudem brauche ich in meinem Testlab auch die Möglichkeit Linux Systeme laufen zu lassen – und hier ist der Support des Hyper-V noch sehr stark in den Kinderschuhen.

Ich habe mich daher dazu entschlossen meine Systeme (einen HP DL385 und ein Selbstbauserver) wieder zurück auf ESX bzw. auf ESXi umzustellen. Da ich zu faul bin meine Testdomäne wieder vollständig neu zu erstellen war es mein Ziel die vorhandenen Systeme zu migrieren. Ich habe zu diesem Zweck alle virtuellen Systeme auf einen Host kopiert und auf dem anderen ESXi installiert.

Tools die eine V2V Migration von Hyper-V virtual disks zu ESX disks durchführen kann gibt es leider nach meinen Nachforschungen aktuell noch nicht. Allerdings kann man über einen kleinen Umweg eine P2V Migration mit Hilfe von VMware Workstation 6.5 (das .5 ist wichtig!!!) und VMware Converter durchführen. Die dafür notwendigen Schritte habe ich abgelichtet – das ganze sollte weitgehend selbsterklärend sein…

1. In VMware Workstation 6.5 unter File auf „Import or Export“ klicken.

001_hyper_v_esx_migration

2. Next klicken.

002_hyper_v_esx_migration

3. Next klicken.

003_hyper_v_esx_migration

4. Jetzt muß man das erste mal arbeiten. Hier wird die IP des Zielsystems eingegeben (es muß natürlich an sein und erreichbar sein). Zudem werden hier die Anmeldeinformationen für das Zielsystem hinterlegt – selbstverständlich muß der Benutzer local Admin sein!

004_hyper_v_esx_migration

5. Da ich meine Plattenkonfiguration beibehalten will gehts mit Next direkt weiter.

005_hyper_v_esx_migration

6. Next klicken.

006_hyper_v_esx_migration

7. Next klicken.

007_hyper_v_esx_migration

8. Und wieder gibts was zu arbeiten. Hier wird nun der neue Name der VM festgelegt zudem muß man hier den Pfad zu einem Share angeben der beschrieben werden kann und von beiden Maschinen aus erreichbar ist. Zudem habe ich hier die Version für der virtuellen Maschine auf 5.x zurück gestellt um sicher zu stellen, dass diese mit vmware converter übertragen werden kann.

008_hyper_v_esx_migration

9. Next klicken.

009_hyper_v_esx_migration

10. Next klicken.

010_hyper_v_esx_migration

11. Next klicken.

011_hyper_v_esx_migration

12. Noch mal kurz prüfen ob alles richtig ist und dann Next klicken.

012_hyper_v_esx_migration

13. Nun kann man sich zurück legen und schauen wie das System übertragen wird. Selbst bei einem schnellen Netz dauert das i. d. R. mehrere Stunden…

013_hyper_v_esx_migration

Liegt die fertige VM dann vor muß man diese nur noch (am einfachsten mit VMware Converter (kostenlos)) auf sein Zielsystem kopieren:

14. In VMware Converter auf File – New – Convert klicken.

014_hyper_v_esx_migration

15. Next klicken.

015_hyper_v_esx_migration

16. Next klicken.

016_hyper_v_esx_migration

17. Hier muß nun „Other“ ausgewählt werden um das von uns erstellt VMware Workstation Image konvertieren zu können.

017_hyper_v_esx_migration

18. Pfad zur *.vmx Datei der convertierten VM.

018_hyper_v_esx_migration

19. Next klicken.

019_hyper_v_esx_migration

20. Next klicken.

020_hyper_v_esx_migration

21. Next klicken.

021_hyper_v_esx_migration

22. Nun muß der Zielserver (ESXi) sowie ein berechtigter Benutzer und dessen Passwort angegeben werden.

022_hyper_v_esx_migration

23. Ein Name sollte die neue VM auch noch bekommen.

023_hyper_v_esx_migration

24. Next klicken.

024_hyper_v_esx_migration

25. Next klicken.

025_hyper_v_esx_migration

26. Next klicken.

026_hyper_v_esx_migration

27. An dieser Stelle würde ich den Converter auch direkt noch die VMware Tools installieren lassen.

027_hyper_v_esx_migration

28. Noch mal drüber schauen und dann Fertig stellen klicken.

028_hyper_v_esx_migration

Das wars die VM sollte nach wenigen Stunden auf dem Server liegen und starten. Bei mir ging der ganze Vorgang ohne Probleme über die Bühne und die VM läuft seit dem stabil auf meinem ESXi Host.

ESXi SSH einschalten

Hi,

in der default Installation von VMware ESXi ist ein Remotezugriff via SSH auf die console des Hosts leider deaktiviert. Damit ist es auch nicht möglich Dateien von oder zum Host zu übertragen. Das aktivieren dieser Funktion ist jedoch recht einfach möglich (allerdings nicht supportet!)

1. An der Konsole des ESXi hosts ALT-F1 drücken um in die reguläre Konsole zu kommen.

2. Nun muß man blind das Wort unsupported eingeben und danach enter drücken.

3. Wenn man sich bei dem Wort unsupported nicht vertippt hat sollte man nun die Kommandozeile des Hosts sehen ~ #. An dieser gibt man nun den Befehl vi /etc/inetd.conf ein.

4. In der Datei initd.conf muß man nun die Zeile finden, die mit #ssh beginnt. Wenn der Kursor auf dem Raute Zeichen steht kann man dieses durch drücken der „x“ Taste auf der Tastatur entfernen und die gemachte Änderung danach duch drücken der ESC – Taste und dem Befehl :wq speichern.

5. Man kann die Änderung nun einfach durch einen rebooot aktivieren oder man arbeitet noch etwas mit der Komandozeile weiter um mit dem Befehl ps | grep inetd die Prozessnummer des initd raus zu bekommen. Hat man diese kann man diesen mit dem Befehl kill -HUP [Prozessnummer] töten. Der SSH-Zugang sollte nun funktionieren.

VMWare ESXi Hypervisor kostenlos

Hi,

VMWare hat heute wie angekündigt den Hypervisor ESXi kostenlos zum download bereit gestellt. Damit steht jedem analog dem Hyper-V von Microsoft der Hypervisor kostenlos zur Verfügung. Ein Managementwerkzeug kommt allerdings mit diesem Hypervisor nicht mit – hier muß man also noch etwas investieren um eine vernünftige Umgebung zu bekommen.