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SBS 2011 – Fehler bei der Datensicherung nach Installation Sharepoint SP1

Seit ein paar Tagen funktioniert auf meinem SBS 2011 das automatische Backup nicht mehr. Auch das Sichern ĂŒber die Funktion “Jetzt sichern” fördert nur den Fehler “Fehler bei einem Volumenschattenkopie-Dienst-Vorgang. Unkonw error (0x800423f0)” zu tage.

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Das Logfile des Server fördert dabei zwei mit dem VSS (wird fĂŒr das Backup verwendet) in Verbindung stehende Meldungen hervor:

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Die MS Knowledge Base ist bei diesem Fehler nicht sehr hilfreich: http://support.microsoft.com/kb/2483007 Hier steht nur:

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Der Hinweis eines guten Freundes war da schon viel besser – dieser Fehler entsteht wohl durch das Upgrade des Sharepoints auf 2010 SP1. Sharepoint erwartet danach eine Konfiguration ĂŒber PSCONFIG. Diesen Schritt fĂŒrht das SP1 nicht selbstĂ€ndig durch.

Zuerst muss man in das Sharepoint bin-Verzeichnis wechseln:

cd %COMMONPROGRAMFILES%\Microsoft Shared\Web Server Extensions\14\bin

Der AuszufĂŒhrende Befehl (in einer administrativen CMD) lautet:

PSConfig.exe -cmd upgrade -inplace b2b -force -cmd applicationcontent -install -cmd installfeatures

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Durch das Upgrade wird auch die lĂ€stige Fehlermeldung im Log des Sharepoints mit der Event IDs 6398 mit dem AussagekrĂ€ftigen Fehler: “Ausnahme der Methode ‘Execute’ der Auftragsdefinition ‘Microsoft.SharePoint.Administration.SPUsageImportJobDefinition’ (ID b7ac2a8a-1cbe-408f-a2ab-5c4e82c3291a). (
) Der Zugriff auf den Pfad “C:\Program Files\Common Files\Microsoft Shared\Web Server Extensions\14\LOGS” wurde verweigert” beseitigt.

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Online Backup zur sicheren Auslagerung von Daten–Update

Danke fĂŒr die vielen Antworten auf meinen letzten Beitrag zu dem Thema. Ich habe mir die weiteren VorschlĂ€ge angesehen und meine Liste entsprechend erweitert. Die folgenden VorschlĂ€ge habe ich nach einem kurzen Review der Preise wieder fallen lassen:

  • SpiderOak: 1 TB wĂŒrde 100 USD pro Monat kosten.
  • Wuala: Die Preise auf der Webseite gehen schon nur bis 250 GB – wir sind bei dieser Datenmenge aber schon bei 229 EUR (pro Jahr).
  • DropBox: 1 TB wĂŒrde 199,99 USD pro Monat kosten.

Die beiden VorschlÀge Crashplan und IDrive habe ich in der Liste ergÀnzt.

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Nach meinem letzten Posting habe ich Carbonite bereits als Test auf meiner Workstation installiert und habe einen Sicherungsauftrag fĂŒr einen Teil meiner Bilder (177 GB) gestartet. Das Ergebnis nach 4 Tagen (Rechner war 24 h am Tag an) war, dass gerade 19,1 GB der Daten zu Carbonite hoch geladen waren. Sad smile

Ich habe daher einen weiteren Test mit Crashplan gestartet. Dieser Upload lĂ€uft deutlich schneller. Nach jetzt 5 Tagen sind bereits 64 GB dort gesichert. Der Upload geht lĂ€uft also gut doppelt so schnell wie der von Carbonite. Dazu ist Crashplan noch gĂŒnstiger und hat eine kĂŒrzere Vertragsbindung. Nach aktuellem Stand wird also Carshplan das Rennen machen.

Exchange 2010 / SBS 2011 Mailboxen exportieren und importieren

Manchmal ist es notwendig Mailboxen aus einer bestehenden Exchange 2010 oder SBS 2011 Umgebung zu exportieren.

Benötigte Komponenten

Um den Export vornehmen zu können mĂŒssen ein paar Bedingungen erfĂŒllt sein. Da Clientsoftware auf einem Server meiner Meinung nach nichts zu suchen hat, verwende ich hierfĂŒr immer meine Admin Workstation:

  • Exchange 2010 SP1 (ist beim SBS 2011 schon dabei)
  • Outlook 2010 x64 (seit SP1 nicht mehr notwendig)
  • Exchange Management Tools

Import & Export Rechte

Um Mailboxen exportieren und importieren zu können benötigt man ein spezielles Recht (welches per default keinem Benutzer zugeordnet ist). Die Zuordnung erfolgt wie alle weiteren Behle auch in der Exchange Management Shell.

SNAGHTML2f63e1c7

New-ManagementRoleAssignment –Role “Mailbox Import Export” –User AD\ExAdmin

Export einer Mailbox

Der einfachste Vorgang ist das exportieren einer einzigen Mailbox. HierfĂŒr reicht ein simpler Powershell Befehl:

SNAGHTML2f672356

New-MailboxExportRequest -Mailbox User01 -FilePath "\\adminpc\export\User01.pst”

Wichtig: Der Pfad zu den Exportdateien muss ein UNC Pfad sein, der fĂŒr das System auch erreichbar ist!

Export aller Mailboxen

Ein klein wenig komplexer, aber dank PowerShell noch immer recht einfach, wird das exportieren aller vorhandenen Mailboxen auf dem System:

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foreach ($i in (Get-Mailbox)) { New-MailboxExportRequest -Mailbox $i -FilePath "\\adminpc\export\$($i.Alias).pst” }

SNAGHTML2f40b255

Status des Exports

Bei grĂ¶ĂŸeren Exports will man natĂŒrlich auch wissen, wie weit der Fortschritt der einzelnen Schritte ist. Diesen kann man sich mit nachfolgendem Befehl anzeigen lassen:

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Get-MailboxExportRequest | Get-MailboxExportRequestStatistics

Import einer Mailbox

Daten die man exportiert hat will man natĂŒrlich auch wieder importieren. Das erreicht man mit folgendem Befehl.

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New-MailboxImportRequest –Mailbox User01 –FilePath "\\adminpc\export\User01.pst”

Massenimport von Mailboxen

NatĂŒrlich gibt es via Powershell auch einen Weg viele Mailboxen auf einen Schlag zurĂŒck zu spielen. In meinem Beispiel ist es notwendig, dass die exportierten Dateien den Namen der Mailbox tragen UND das die neuen Mailboxen den gleichen Namen haben! Verwendet man die Exportsyntax von oben, dann ist zumindest mal die erste Bedingung erfĂŒllt.

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dir \\10.10.10.10\path_to_pst\*.pst | %{ New-MailboxImportRequest -Mailbox $_.BaseName -FilePath $_.FullName }

Gibt es ein *.pst File in dem Ordner fĂŒr welchen das System keine Mailbo findet, dann erhĂ€lt man diese rote Fehlermeldung. Das ist aber nicht weiter problematisch – in meinem Fall gibt es diesen Benutzer in der neuen Umgebung bewußt nicht mehr…

AufrÀumen

Nachdem die AuftrÀge durch sind ist es wichtig, die fertigen Requests wieder aus der Exchange Request Liste zu entfernen (auch wenn Sie auf completed stehen, bleiben sie dort stehen!). Erledigt wird das wieder mit einem einfachen PowerShell Befehl:

Get-MailboxExportRequest -Status Completed | Remove-MailboxExportRequest

Update

12.06.2011:

  • Import Syntax angepasst und um einen Massenupdate erweitert
  • Outlook aus den benötigten Komponenten gelöscht

22.06.2011:

Ich hatte tatsĂ€chlich vergessen den Teil zum aufrĂ€umen der Requests im Exchange Request System vergessen zu erwĂ€hnen. Danke fĂŒr den Hinweis Nils.

Online Backup zur sicheren Auslagerung von Daten

Ich habe ĂŒber die letzten Jahre hinweg schon des Öfteren ĂŒber Online Backup Dienste geschrieben:

Aufgrund der im letzten Post beschriebenen Kundenpolitik von Mozy habe ich mir nun wieder etwas Zeit genommen um einen neuen Backup Dienst auszuwÀhlen. Ich habe dazu einfach via google nach Online Backup Diensten gesucht und mir deren Angebote dann etwas genauer angeschaut.

Da ich unter anderem mein Fotoarchiv (RAW Files) hochladen möchte, war es fĂŒr mich unbedingt erforderlich, dass auch grĂ¶ĂŸere Datenmengen bezahlbar bleiben. Ich habe daher alle Dienste deren Kosten pro TB ĂŒber 10 € lagen direkt raus geworfen – einzige Ausnahme ist Strato Hi Drive. Die durften aufgrund ihrer GrĂ¶ĂŸe drin bleiben. Zudem war das zufĂ€llig der erste Dienst den ich mir angeschaut habe J.

Meine weiteren Kriterien waren:

  • Gibt es eine unlimited Policy
  • Vertragslaufzeit
  • Kostenlose Testmöglichkeit
  • Ist die Übertragung der Daten verschlĂŒsselt
  • Bietet der Backup Client die Möglichkeit die Daten vor dem Upload zu verschlĂŒsseln
  • Kann man einen eigenen SchlĂŒssel hinterlegen, der dem Anbieter nicht bekannt ist

Meine aktuelle Matrix zu der Auswertung sieht nun wie folgt aus:

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Der Grund fĂŒr das Jaein bei Backblaze ist die Beschreibung die Sie zu dem Verfahren liefern:

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Aus fĂŒr mich nicht nachvollziehbaren GrĂŒnden wird der SchlĂŒssel fĂŒr die auf dem Client verschlĂŒsselten Daten ebenfalls an Backblaze gesendet – dort aber nie auf eine Festplatte gespeichert -> is klar und WEP geschĂŒtzte WLANs sind sicher ;-)

Ich bin mir sicher, dass ich bei meiner Suche einige Anbieter ĂŒbersehen habe. Daher warte ich mit meinen weiteren Tests mal auf euer Feedback. Derzeit wĂŒrde es wohl auf ein Rennen zwischen Carbonite und Carbonite raus laufen – das wĂ€re etwas langweilig.

Mozy online Backup – unmoegliche Kundenpolitik

In meinen letzten Posts zum Thema online Backup habe ich die Software “Mozy” immer wieder gelobt. Jetzt ist es soweit, dass ich damit aufhöre
 Vor ein paar Tagen zeigte mir mein Backupagent folgende Meldung an:

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Wenn man dem Link auf der Seite folgt erfÀhrt man, dass Mozy seine Preise geÀndert hat und man diese nun annehmen darf oder den account löschen lassen kann.

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Zuerst wollte ich meinen account behalten, das Ă€nderte sich aber, nachdem ich feststellen durfte, dass ich nun das vierfache des ursprĂŒnglichen Preis bezahlen soll.

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Entscheidet man sich nun dafĂŒr den account zu löschen und ist auch noch so freundlich ein Feedback zu hinterlassen


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 so landet man auf einer 404er Seite.

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Damit steht fĂŒr mich fest, dass ich mir nun einen neuen online Backup Dienst suchen werde. Ich hoffe, dass sich auf dem Markt seit dem letzten Mal etwas getan hat Smile